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    Saucen / Tomatensauce (2)

    Tomatensauce

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      Jetzt wird es nicht nur tomatig, sondern auch feurig!

      Unsere leckeren Tomatensaucen sind vor allem eins: scharf! Eine Tomatensauce ist die perfekte Basis, um sie mit vielen, leckeren Gewürzen zu verfeinern. Italienische Kräuter wie Basilikum und Oregano sollte genauso wenig fehlen, wie eine gute Prise Chili. Guten Appetit!

    Schärfegrad 6

    Pastasauce Sugo Habanero

    JETZT IM NEUEN DESIGN Original italienische Pastasauce mit sonnengereiften Tomaten und feurigen Habaneros, fein abgeschmeckt mit Zwiebeln, Paprika und etwas Knoblauch. Nur noch erhitzen - fertig!

    € 3,95 *

    Schärfegrad 7

    Lava Jolokia Fiery Pasta Sauce

    JETZT IM NEUEN DESING Original italienische Pastasauce mit sonnengereiften Tomaten und feurigen frischen Bhut Jolokia Chilis. Nur noch erhitzen - fertig! Sehr scharf, nur für Hartgesottene Chili-Fans!

    € 4,50 *

    Tomatensamen—bau dir dein eigenes, mediterranes Gemüse an!

    Mit den Tomatensamen aus der Pepperworld kannst du dich auf sehr einfache Weise mit frischen Tomaten versorgen! Das Beste daran ist, dass du dir sicher sein kannst, dass dieses Gemüse frei von Pestiziden und anderen industriellen Stoffen ist. Somit sorgst du mit unseren Tomatensamen für eine natürliche und umweltschonende Ernährung. 

     

    Diese Tomatensorten haben wir im Sortiment:

    Grundsätzlich wird zwischen verschiedenen Tomaten unterschieden, neben der saftigen Salattomate gibt es noch einige andere Sorten. Beispielsweise ist die kleinere Cherrytomate ebenfalls sehr beliebt. Weitere Tomatenarten sind die Wildtomate und die Roma-Tomate. Auch Fleischtomaten, welche besonders große Fruchtkörper ausbilden, sind in unserem vielfältigen Sortiment vertreten. Des Weiteren bieten wir dir im [Link] Pepperworld Hot Shop natürlich auch das Saatgut von Cocktailtomaten an. Wir decken mit unserem Angebot an Tomatensamen, also ein breites Geschmacksfeld ab. Welche Tomatenarten du mit unseren Samen selbst züchten kannst, steht noch einmal in der folgenden Aufzählung:

    • Salattomate
    • Cherrytomate
    • Wildtomate
    • Roma-Tomate
    • Cocktailtomate

    Die verschiedenen Arten weisen die größten Unterschiede in der Wuchsform der Pflanzen, sowie in der Fruchtform auf. Es gibt beispielsweise Exemplare, welche nicht rund, sondern furchig sind. Sogar herzförmige Fruchtkörper werden von einigen Arten ausgebildet.  

     

    Die Menge der Samen reicht für mehrere Pflanzen!

    Bei uns kannst du jetzt auch exklusiv Tomatensamen kaufen. Wenn du bei uns die erforderlichen Samen für deine eigenen Tomatenpflanzen bestellst, erhältst du selbstverständlich ausreichend Körner. Eine Tüte enthält zehn Körner. Da wir keine Samen verkaufen, deren Keimfähigkeit unter 80 Prozent liegt, ist dir eine 80-prozentige Erfolgschance sicher. Du kannst also aus diesen zehn Samenkörnern mindestens acht Pflanzen ziehen, vorausgesetzt ist natürlich die richtige Behandlung während der Keimphase.  

     

    Diese Punkte sind bei dem Anbau von Tomatensamen wichtig:

    Bei der Tomatenpflanze handelt es sich bekanntlich um ein sogenanntes Nachtschattengewächs, dieser Name wird aber oft missverstanden. Den größten Fehler, den du beim Anbau von Tomaten machen kannst, ist der Pflanze zu wenig Licht zu gönnen. Du solltest bei der Wahl des Standortes also darauf achten, dass der Platz ein sonniger ist. Nachdem die Tomatensamen zuerst zu Keimlingen und dann zu kleinen Pflänzchen herangewachsen sind, kannst du sie Ende Mai aussetzen. Die besten Orte für deine Jungpflanzen sind dann ein Gewächshaus oder aber ein Freilandbeet. Achte bei der Bepflanzung auch auf jeden Fall auf den richtigen Abstand zwischen den einzelnen Gewächsen, ideal sind zirka zwei Tomatenpflanzen pro Quadratmeter Fläche. Da die einzelnen Pflanzen, je nach Sorte, stattliche Höhen erreichen können, solltest du in deinem Beet eine sogenannte Rankhilfe verwenden.

    Während die Tomaten gedeihen, müssen sie natürlich auch gegossen werden, bestenfalls werden allerdings nur die Wurzeln und die Erde befeuchtet, so verminderst du die Gefahr der sogenannten Krautfäule. Diese, auf einem Pilz beruhende Krankheit, ist, besonders für viele Nachtschattengewächse, eine ernstzunehmende Bedrohung.

    Damit du schlussendlich auch Freude an deinen selbst gezogenen Tomatenpflanzen hast, solltest du also die folgenden Punkte unbedingt beachten:

    • Sorge für einen sonnigen Platz!
    • Ab Ende Mai können die Jungpflanzen ausgesetzt werden!
    • Halte Abstand zwischen den Pflanzen ein!
    • Verwende eine Rankhilfe bei großen Pflanzen!
    • Gieße nur die Wurzeln und die Erde!

     

    Die Pflanzen sollten regelmäßig geschüttelt werden!

    Diese Tatsache klingt zuerst etwas skurril, ergibt aber durchaus Sinn. Vor allem, wenn du deine Pflanzen in einem Gewächshaus züchtest, ist es enorm wichtig sie regelmäßig zu schütteln. Doch warum ist das so? Wir möchten dir diese Information natürlich nicht vorenthalten. Begründet ist dieses außergewöhnliche Vorgehen mit der Zwittrigkeit der Tomate, das bedeutet, jede Pflanze trägt sowohl männliche, als auch weibliche Merkmale in der Blüte. Damit die Pflanze bestäubt werden kann, ist eine Vibration nötig. In der freien Natur oder auch im Freilandbeet wird diese, wichtige Aufgabe von dem Wind oder aber von Insekten übernommen. Logischerweise herrschen in einem Treibhaus allerdings völlig andere Bedingungen. Dort sind weder Insekten, noch ausreichend Wind vorhanden. Aus diesem Grund musst du diesen Prozess imitieren. Das funktioniert am besten durch das Schütteln der einzelnen Tomatenpflanzen. Jedoch solltest du bei dieser Arbeit natürlich darauf achten, dass du nicht zu kräftig schüttelst, denn du bist selbstverständlich um einiges stärker, als es zum Beispiel eine Biene oder eine Hummel ist. Die beste Zeit um deine eigenen Tomatenpflanzen zu schütteln ist übrigens die Mittagszeit! 

     

    Mit unserem Anbauzubehör gelingt dir die Zucht!

    Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir dir die Verwendung unseres speziellen Zubehörs. Beispielsweise führen wir einen besonderen Dünger, welcher sich optimal für die Zucht von Tomaten und Chilis eignet.

    Des Weiteren findest du in unserem Shop auch die nötigen Pikierstäbe, um die Keimlinge erfolgreich umzusetzen. Gerade wenn du mehrere Sorten Tomaten gleichzeitig züchtest, ist eine Beschriftung der einzelnen Pflanzen natürlich enorm wichtig. Für diesen Zweck bieten wir dir natürlich auch die passenden Stifte an. Sobald die Tomatenpflanzen eine gewisse Größe erreicht haben, empfehlen wir sie zu fixieren, den dafür nötigen Draht findest du ebenfalls bei uns. Je nachdem, wo du die Pflanzen gedeihen lässt, haben wir noch weitere, nützliche Anbauhelfer für dich, so zum Beispiel spezielle Heizmatten fürs Gewächshaus. Du kannst bei uns also nicht nur die erforderlichen Tomatensamen kaufen, sondern noch vieles mehr, das für einen gelungenen Anbau dieser Frucht wichtig ist.

     

    Dafür kannst du deine eigenen Tomaten verwenden:

    Nicht nur in der mediterranen Küche sind die runden Vitaminbomben fest verankert, auch bei uns, also in wärmeren Gefilden, ist dieses Gemüse sehr beliebt. Die bekannteste Verwendung ist weltweit aber ohne Zweifel der Tomatenketchup. Die leckere Tomate eignet sich natürlich auch hervorragend in einem Salat oder zusammen mit Zwiebeln als frischer Brotbelag. Die Liste der Verwendungsmöglichkeiten ist fast unendlich und würde hier den sprichwörtlichen Rahmen sprengen. Neben relativ einfachen Möglichkeiten die Tomate in der Küche einzusetzen, wie beispielsweise als Suppe, gibt es noch viele weitere. Natürlich variiert, je nach Tomatensorte, auch die Anwendung in den Rezepten. Letztendlich sind deiner Kreativität jedoch kaum Grenzen gesetzt und selbst angebaute Tomaten schmecken meistens um ein Vielfaches besser, als es bei den gekauften Sorten  aus dem Supermarkt um die Ecke der Fall ist.    

     

    So funktioniert die Lagerung von Tomatensamen:

    Es gibt viele Gründe, das Saatgut der Tomate fürs nächste Jahr aufzubewahren. Ob es nun an der Jahreszeit oder am Platzmangel im Beet liegt, die richtige Lagerung der Samen ist entscheidend, ob deine Tomatensamen auch in der kommenden Saison noch die Fähigkeit zu keimen besitzen. Da in den Samenkörnen chemische Prozesse ablaufen, welche nur auf bestimmte Faktoren von außen warten, sollten diese natürlich unbedingt vermieden werden. Doch welche sind das genau und wie können sie verhindert werden? Einer dieser Reize ist natürlich das Licht. Aus diesem Grund müssen die Tomatensamen dunkel gelagert werden, am besten in einer dunklen Samentüte oder einer Filmdose. Um den Kontakt mit dem Licht noch weiter einzudämmen, raten wir dir, dieses Gefäß in eine Schachtel zu legen. Ein weiterer Faktor, welcher die Keimfähigkeit der Tomatensamen maßgeblich beeinträchtigt, ist die Wärme. Da die meisten Tomatensamen bei einer Temperatur von zirka 20° Celsius zu keimen beginnen, sollte diese natürlich nicht erreicht werden. Damit aus einem Samenkorn ein Keimling wird, fehlt noch Feuchtigkeit. Du solltest für deine Lagerung also einen Ort wählen, an dem die Luftfeuchtigkeit entsprechend niedrig ist—der Keller scheidet da meist aus. Wenn du diese einfachen Regeln beherzigst, bleibt die Keimfähigkeit der Samen erhalten. Anderenfalls spricht der Experte von sogenanntem „tauben Saatgut“. Damit die Lagerung deiner Tomatensamen gelingt, solltest du also auf zu viel:

    • Licht
    • Wärme u.
    • Feuchtigkeit

    verzichten.

     

    Die Tomatensamen eignen sich auch als Geschenk!

    Falls du selbst nicht die Möglichkeit hast selber Saatgut einzupflanzen, zum Beispiel aus Platzmangel, kannst du die Samen aus der Pepperworld natürlich auch verschenken. Mit den exklusiven Samenkörnern der Tomate bereitest du mit Sicherheit jemandem in deinem Bekanntenkreis eine große Freude. Wenn du also wahre Feinschmecker kennst, und davon gehen wir aus, eignen sich unsere Pflanzensamen sehr gut als außergewöhnliches Präsent. Das Beste daran ist, auch wenn du die Tomaten nicht selbst einpflanzt, kannst du ja trotzdem in den Genuss der frischen Tomaten kommen, da du unsere Tomatensamen ja an deine Freunde oder deine Familie verschenkst. Achte bei der Wahl des Beschenkten jedoch darauf, dass diese Person auch wirklich ein Talent fürs Gärtnern hat. Es wäre ja schade um das Saatgut, sollte die Person nicht den sprichwörtlichen grünen Daumen besitzen. Des Weiteren ist so die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass sich derjenige oder diejenige auch wirklich über die Tomatensamen aus der Pepperworld freut.    

     

    Das fruchtige Fazit lautet:

    Mit dem Anbau eigener Tomaten, gezüchtet mit Samen aus der Pepperworld, kannst du dir selbstverständlich sicher sein, dass dein Gemüse nicht behandelt wird. Unser Angebot ist sehr vielfältig, es beinhaltet Salattomaten, Kirschtomaten, Wildtomaten, Roma-Tomaten und Fleischtomaten. Du bekommst natürlich mehrere Samen, damit du auch mehrere Pflanzen kultivieren kannst. Beim Anbau selbst solltest du zum Beispiel auf genügend Licht und das richtige Gießen achten. Für Tomatenpflanzen im Gewächshaus gilt: regelmäßig schütteln! Um den Erfolg zu maximieren, kannst du auch auf unser Anbauzubehör zurückgreifen. So erhältst du Tomaten von allerbester Qualität, welche du dann natürlich auf viele Weisen in der Küche verarbeiten kannst. Die häufigste Verwendung für Tomaten ist allerdings die Herstellung des, auf der ganzen Welt beliebten, Tomatenketchups. Wenn du einige Faktoren beachtest, kannst du die Samen aus der Pepperworld auch lagern und in der nächsten Saison aussäen. Sollten dir selbst die Kapazitäten oder die Eignung fehlen, das Saatgut einzupflanzen, kannst du die Tomatensamen aus der Pepperworld natürlich auch verschenken.

    Jetzt Tomatensamen kaufen!

    Tomaten - Paradiesäpfel für Jedermann

    Tomaten gehören zur Gattung der Nachtschatten (Solanum) und sind damit in gewisser weise direkte Verwandte von Chili und Paprika. Wirklich deutlich wird diese Verwandtschaft aber erst auf den zweiten Blick. In erster Linie sind die Früchte bekannt als wohlschmeckendes Gemüse mit einem schier unglaublich breiten Anwendungsspektrum in der Küche - angefangen beim Verzehr der rohen Früchte über Soßen (zum Beispiel Ketchup) bis hin zu Tomatensaft. Auch wenn der intensive Einsatz von Tomate im Mittelmeerraum, vornehmlich in Italien, darauf schließen ließe, die Tomate sei dort beheimatet: dem ist nicht so. Wie Paprika (und auch Kartoffeln, die systematisch sogar noch näher an der Tomate liegen) stammen Tomaten aus Süd- und Mittelamerika.

    Junges Gemüse

    Im Vergleich zu ihrer Verwandtschaft kann man mit fug und recht behaupten, die Tomate sei ein recht junges Gemüse. Erste Spuren der Tomate datieren auf das erste Jahrtausend vor Christus, während Chili und Kartoffeln schon in den Jahrtausenden davor nicht nur wild gesammelt, sondern auch kultiviert wurden. Das alles gilt allerdings nur für Südamerika - in Europa sieht das Bild anders aus. Während Paprika sich nach ihrer „Entdeckung“ durch die Spanier vor allem im süd- und südosteuropäischen Raum gemächlich verbreiteten, war die Kartoffel in einigen Teilen Nordeuropas zum Teil bis ins 18. Jahrhundert hinein nahezu unbekannt - oder zumindest nicht kultiviert. Die Tomate hingegen feierte einen ungebremsten Siegeszug, der sich allerdings auch auf den Bereich südlich der Alpen beschränkte. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Tomate in Europa weniger Gemüse als Zierpflanze, die in vielen Botanischen Gärten wuchs, dann aber ab dem 18. Jahrhundert schlag auf schlag wie ein Lauffeuer auch in den heimischen Gärten Einzug hielt. Nordeuropa eroberte die Frucht dann aber auch vergleichsweise spät, nachdem sie in Wien Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Weltausstellung präsentiert wurde.

    Name zeigt die Vielfalt

    Während die heutige Bezeichnung der Tomate seiner offenbar ursprünglichen Namensgebung sehr nahe kommt, lautete diese doch „Xitomatl“ oder kurz „Tomatl“ so hat sich in Südeuropa die Beschreibung der Pflanze nach ihrer Einführung in Europa etabliert. „Pomodoro“ heißt die Frucht in Italien, angelehnt an die Erstbeschreibung durch Pietro Andrea Mattioli als „Pomi d'oro“ (Goldener Apfel). Die Apfelähnlichkeit beschreibt auch der Begriff „Paradiesapfel“ aus dem Paradeiser abgeleitet ist. Die Vielfalt der Tomate spiegelt sich in der Begrifflichtkeit aber auch wieder: Gold ist nicht gleich rot - es gibt also auch goldene oder vielmehr gelbe Tomaten - und das offenbar schon ziemlich lange, auch in Europa. Und in der Tat: rund 3.100 Tomatensorten existieren weltweit in jeder nur erdenklichen Form und Farbe.

    Samengröße sagt nichts über Fruchtgröße aus

    Eigentlich liegt es ja nahe: je größer der Samen, umso größer könnte auch potenziell die Frucht sein, die daraus erwächst. Dem ist aber nicht so. Bei Tomatensamen lässt der Samen (in aller Regel!) keinen Rückschluss darauf, dass es sich dabei um eine Pflanze mit kleinen Früchten oder eine mit großen Früchten handelt und auch die anschließende Farbe kann das Samenkorn nicht verraten. So gibt es durchaus Minitomaten, die etwa den Durchmesser eines 1-Cent-Stückes haben, deren Samen aber hinsichtlich der Größe praktisch identisch sind mit denen einer Faustgroßen Fleischtomate. Der Unterschied liegt hier in der Anzahl der Samen begründet: die Minitomate beherbergt vielleicht nur ein bis drei Samen, während die Fleischtomate natürlich einiges mehr an Platz aufweisen kann. Der Gegensatz dazu wären vergleichsweise winzige Samenkörner, die ebenso sowohl in kleinen, wie auch großen Früchten zu finden sind. Das gleiche gilt auch für den Wuchs der Pflanze: bis auf wenige speziell „kleinwüchsig“ gezüchtete, meist Kirschtomaten, haben Tomaten keine ganz wesentlichen sortentypischen Erkennungsmerkmale in ihrem Wuchs.

    Kultivierung für Jedermann möglich

    Galten Tomaten vor wenigen Jahrzehnten noch als teureres Südgemüse, wurde schnell klar: die Pflanzen wachsen auch in nördlicherem Klima hervorragend, sogar ganz ohne Gewächshaus. Allerdings brauchen die Pflanzen vom Keimen bis zur Fruchtreife eine ganze Weile, weswegen es sinnvoll ist, die nicht frostharten Pflänzchen in der Fensterbank vorzuziehen. Ab Anfang April ist ein guter Zeitpunkt dafür. Dabei wird schon zu Beginn ihres Lebens deutlich: Tomaten mögen es feucht. Zumindest feuchter als Paprika. Solange die Wurzeln nicht nass stehen, kann Tomaten ein zusätzlicher Schluck aus der Gieskanne immer nur gut tun. Gegossen wird dabei am besten direkt am Wurzelansatz. Das hat einen guten Grund: im Sommer, wenn die Tomate Früchte trägt, neigen diese dazu aufzuplatzen, wenn sie „begossen“ oder beregnet werden. Der wesentlichere Grund liegt aber darin, dass viele der Krankheiten von denen Tomaten betroffen sein können, durch den Erdboden übertragen werden. Durch auftreffende Wasserspritzer auf den Boden wird kontaminierte Erde zu den untersten Blättern empor geschleudert und Erreger können sich an der Pflanze fest setzen. Bei Topfkulturen hat sich daher auch indirekte Bewässerung bestens bewährt. Dadurch, dass Wasser von oben nicht die beste Option für Tomaten ist, ergibt sich, dass ein geschützter Standort optimal ist: und zwar im Halbschatten. Direkte Sonneneinstrahlung ist zwar prinzipiell kein Problem für die Pflanze, treibt aber den Wasserverbrauch in die Höhe und führt, je nach Wuchs, Erd- und Wasserzusammensetzung schneller zu Mangelerscheinungen wie der Blütenendfäule. Den hohen Wasserverbrauch thematisierten im Übrigen schon die Völker in Südamerika, die die Pflanzen zuerst kultivierten: „Tomatl“ heißt nämlich „dickes Wasser“.

    Brummende Bestäubung

    Wenn die Tomaten ihre (in der Regel) gelben Blüten zeigen ist es nicht mehr weit bis zu den Früchten. Wenn denn ein Bestäuber da ist. Tomaten sind nicht wie viele andere Pflanzen auf Fremdbestäubung angewiesen, sondern sind selbstkompatibel. Dafür braucht es allerdings Bewegung. Diese ist in Gewächshäusern meist nicht in ausreichendem Maße gegeben, denn dort sind weder Wind noch eine große Insektenvielfalt vorhanden. Daher war es lange Zeit üblich, in großen Gewächshäusern per Hand zu bestäuben, mit brummenden Elektrogeräten, die einem anderen „Haushaltsgerät“ sehr ähnlich sahen. Dann entdeckte man, dass Hummeln durch die von ihnen Erzeugten Vibrationen perfekte Bestäuber für Tomaten sind, weswegen diese als ganze Völker in große Tomatengewächshäuser angesiedelt werden, damit sie (analog zu Solitärbienen, die in vielen anderen Gemüseanbaubereichen eingesetzt werden) dort die Arbeit für das Bestäuben übernehmen können.

    Sortenvielfalt nicht nur optisch

    Wie schon angedeutet, gibt es sie nicht nur in Formen von klein und rund über Birnenförmig bis hin zu mehr als Faustgroß, mit Gnubbeln, Dellen oder einem kleinen „Schwänzchen“, sondern auch in Farben von Grün (ja, es gibt tatsächlich grün abreifende Tomaten), Gelb, Orange, Rot, Braun, Lila, ... und sogar gestreift in verschiedenen Kombinationen. Aber auch Konsistenz und Geschmack variieren enorm: sogenannte „Kartoffeltomaten“ bilden hierbei das eine Extrem - sie haben ein sehr dickes und mehliges Fruchtfleisch, während einige Kirschtomaten ein praktisch kaum merkliches Fruchtfleisch haben und hauptsächlich aus dem Gelee bestehen, das die Samen umgibt. Ebenso variiert der Geschmack: süßlich, fast Erdbeerähnlich, säuerlich und Apfelähnlich bis hin zu sehr würzigem Fruchtfleisch. Dabei teilen dennoch wieder alle Tomaten eine Gemeinsamkeit: wenn sie gewaschen sind, riechen sie nach nichts. Daher greifen vor allem Supermärkte gerne zu einem Trick: sie verkaufen Rispentomaten inklusive der jeweiligen Rispe. Das Grün der Pflanze nämlich verströmt den typischen Geruch einer Tomate und gaukelt perfekt sonnengereifte Tomaten vor - das ganze Jahr über.