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    Samen / Carolina Reaper Samen (1)

    Carolina Reaper Samen

    Es ist nicht eine der schärfsten Chilis, es ist DIE schärfste Chili der Welt! Versuch Dich an ihrer Zucht – aber Vorsicht bei der Ernte und Verarbeitung – mit der Schärfe dieser Chili ist nicht zu spaßen!

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      Carolina Reaper Samen—Rekordhalter!

      Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der, aktuell, schärfsten Chili der Welt. Wie scharf ist der Geschmack tatsächlich und was musst du beim Anbau dieser Sorte beachten? Diese und weitere Fragen werden ausführlich beantwortet.  

       

      Wo stammt die Sorte her?

      Die Carolina Reaper ist eine Kreuzung verschiedener Chilis, höchstwahrscheinlich aus einer Naga und einer speziellen Habanero aus der Karibik. Bei beiden Varianten handelt es sich um Sorten der gleichen Familie, nämlich Capsicum Chinese. Der Name dieser, neuen Chili lässt auf den Ursprungsort der Kreuzung deuten, South Carolina in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Carolina Reaper ist eine Züchtung von Ed Currie. Die Carolina Reaper heißt nicht von Beginn an so, zuerst wird sie von ihrem Züchter HP 22 B getauft. Dieser eher ungewöhnliche Name hat einen wissenschaftlichen Hintergrund, und zwar beschreibt er nichts anderes, als die Katalogisierung der Zucht. Die Abkürzung steht in diesem Falle für „High Power“. Bei der ersten Reaper handelt es sich um die Pflanze B aus dem Topf Nummer 22. 

       

      Wie sieht diese Sorte aus?

      Die Früchte der Carolina Reaper haben eine auffällig, leuchtend rote Farbe. Diese Signalfarbe ist ein sehr deutliches Anzeichen für die wirklich extreme Schärfe dieser Chilis. Die Sorte hat aber noch weitere Merkmale, an denen sie auf Anhieb zu erkennen ist, zum Beispiel die Furchen, wie sie häufig bei Capsicum Chinese vorkommen. Auch der kleine Stachel, welcher sich an der Unterseite der Frucht bildet, ist eine Besonderheit, wie sie sonst nur bei wenigen, anderen Sorten vorkommt. Eine andere Chilisorte mit diesem Stachel ist zum Beispiel die Trinidad Scorpion[Link1]. Welche Merkmale die Carolina Reaper hat, haben wir noch einmal zusammengefasst:

      • leuchtend, rote Farbe
      • Furchen
      • Stachel an der Unterseite

       

      Was ist beim Anbau dieser Sorte zu beachten?

      Die Carolina Reaper hat eine besonders lange Reifezeit, gleichzeitig ist die Sorte sehr kälteempfindlich und sollte bei Temperaturen unter 12° Celsius nach drinnen gestellt werden. Auch die Keimdauer ist bei diesen Samen sehr lang, daher musst du auch rechtzeitig mit der Anzucht beginnen. Wenn die Pflanze ausgewachsen ist, bildet das Gewächs einen dünnen Stamm mit einer Krone, die so breit werden kann, wie die Pflanze hoch ist. Doch wie groß wird die Carolina Reaper eigentlich? Im Durchschnitt beträgt die Höhe bei diesen Pflanzen zirka 120 Zentimeter. Aufgrund der speziellen Wuchsform eignet sich diese Chili besonders gut als Topfpflanze. Der Topf, den du verwendest, sollte allerdings ausreichend groß sein. Wie alle anderen Chilis auch bevorzugt die Carolina Reaper einen Platz, an dem sie genügend Wärme abbekommt. Damit die Pflanze auch eine reichliche Ernte beschert, musst du dafür sorgen, dass die Erde ausreichend gewässert und gedüngt wird.

       

      Du kannst die Keimphase auch verkürzen!

      Es gibt einige Tricks, wie du mit ganz alltäglichen Mitteln die lange Keimdauer der Carolina Reaper Samen verringern kannst. Ein gutes Beispiel dafür ist schwarzer Tee, das Beste daran ist, du kannst dir auch eine Tasse gönnen! Nachdem du den Teebeutel ein erstes Mal mit heißem Wasser übergossen hast, wiederholst du diesen Vorgang und brühst so einen zweiten, schwächeren Tee. In diesen legst du dann die Samen, für mindestens 8 Stunden, ein. Dieselbe Methode funktioniert auch mit Kamillentee. Wenn du gerade keinen Tee zur Hand hast, dann vielleicht Zitronensaft. Du darfst die Samen aber natürlich nicht in puren Zitronensaft legen, denn dieser wäre viel zu aggressiv. Also musst du in mit Wasser verdünnen. Die nächste Möglichkeit die Keimphase zu verringern, beruht auf einem Stoff den, zugegebermaßen, nicht jeder zu Hause vorrätig hat, nämlich Guano. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Dünger, der aus dem, im Vogelkot enthaltenden, Guanin gewonnen wird. Da Vögel auch in der freien Natur für die Keimung der Chilisamen verantwortlich sind, ist die diese Methode auch bei der Zucht sehr effektiv. Das Guano gibt es in Pulverform. Du musst, um die Carolina Reaper Samen damit zu behandeln, etwas von dem Pulver in Wasser auflösen. Die Mittel, mit denen die Keimdauer verkürzt werden kann sind also:

      • Schwarztee
      • Kamillentee
      • Zitronensaft
      • Guano

       

      Wie scharf ist die Carolina Reaper wirklich?

      Der Züchter dieser Sorte hat seine Chilis über einen Zeitraum von 5 Jahren testen lassen. Das Ergebnis: Im Durchschnitt erreichen die Chilis eine Schärfe von 1569 Scoville. Einzelne Proben erreichen sogar mühelos Werte von über 2 Millionen Scoville. Damit steht diese Sorte seit dem Jahr 2013 im Guinness Buch der Weltrekorde. Obwohl die Carolina Reaper wirklich extrem scharf ist, schmeckt sie gleichzeitig fruchtig. Die Früchte sind letztendlich nur Produkte der Fotosynthese, daher gilt, je mehr Licht und Wärme die Pflanzen bekommen, desto schärfer wird auch die Frucht. Da sich die Züchter weltweit einen regelrechten Wettstreit um den Titel „die schärfste Chili der Welt“ liefern, wird ihr Weltrekord natürlich nicht für die Ewigkeit sein. Einige Anwärter stehen bereits in den Startlöchern, darunter die erst kürzlich, zufällig gezüchtete Dragons Breath aus Wales.

       

      Wie müssen die Samen aufbewahrt werden?

      Wenn du noch Samen von der Aussaat übrig hast oder es dieses Jahr nicht rechtzeitig geschafft hast, kannst du die Samen der Carolina Reaper auch für die nächste Saison aufheben. Dabei musst du jedoch einige, wichtige Punkte beachten, damit die Keimfähigkeit der Samen nicht darunter leidet. Du solltest die Chilisamen auf jeden Fall an einem dunklen Ort aufbewahren, ideal ist es die kleinen Samen in eine Filmdose zu lagern und diese dann in eine Schublade zu legen. Auch die Temperatur ist wichtig, achte darauf, dass sie nicht über 38° Celsius steigt.

       

      Wie lautet das scharfe Fazit?

      Die Carolina Reaper ist eine Züchtung aus anderen Capsicum Chinese Sorten. Die Art hat eine besonders lange Reifedauer und ist extrem Kälteempfindlich. Auch die Keimphase ist sehr lang, kann aber durchaus verkürzt werden. Optimal lässt sich die Pflanze in einem Blumentopf heranziehen, dieser sollte aber jedoch groß genug sein. Die Carolina Reaper steht als „schärfste Chili der Welt“ im Guinness Buch der Weltrekorde. Einzelne Chilis erreichen während der Messungen Werte über 2 Millionen Scoville. Die Früchte warnen vor dieser extrem feurigen Schärfe mit ihrer knalligen Signalfarbe. Wenn du die Samen der Carolina Reaper erst in der nächsten Chilisaison einpflanzen möchtest, kannst du sie auch einlagern. Wichtig ist dabei nur, dass die Samen kühl und dunkel aufbewahrt werden.

       

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    Es werden ja viele Chilis als „die schärfste Chili“ bezeichnet, aber seit 2013 trägt diesen Titel eindeutig die Carolina Reaper. Vor allem Hot Sauces, welche mit der super scharfen Chili hergestellt werden erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

    Wo kommt die Carolina Reaper eigentlich her?

    Ed Currie aus South Carolina hat die schärfste Chili der Welt gezüchtet. Zunächst hieß die Chili Pflanze ganz simpel HP22B, was für „Higher Power, Pot Number 22, Plant B“ stand. Nachdem  bekannt wurde, dass die Pflanze extrem scharfe Früchte hervorbringt, wurde sie umbenannt. „Reaper“ kommt von „Grim Reaper“, was auf Deutsch Sensemann bedeutet. Carolina leitet sich natürlich vom Erschaffungsort der Chili ab - South Carolina. Die Chili ist also der Schärfe-Tod in Chiliform. Die Carolina Reaper wurde ursprünglich aber nicht dazu gezüchtet einen Weltrekord zu brechen, sondern, um die Krebsforschung voranzubringen. Als die Chilis aber auf ihren Schärfegrad getestet wurden, meldete sich nach und nach die Presse und die Carolina Reaper wurde in Chili Head Kreisen berühmt – jeder wollte sie haben! Höchstwahrscheinlich ist die Carolina Reaper übrigens eine Kreuzung aus einer Naga-Chili aus Pakistan und einer karibischen Habanero, die irgendwo auf einem Vulkan gefunden wurde. Die Geschichte über die Entstehung ist genauso spektakulär wie die Schärfe der Chili selbst!

    Wie sieht die Pflanze aus?

    Die Pflanze der super hot Chili wird ungefähr 120 cm groß. Sie hat einen dünnen Stamm und eine Krone, die so breit werden kann wie die Pflanze hoch ist. Die perfekte Form und Größe, um sie als Topfpflanze zu halten.

    Woran erkennt man die Früchte der Carolina Reaper?

    Die Früchte sind ungefähr so groß wie die der Habanero. Der Unterschied: Sie haben einen Stachel, so wie die Trinidad Moruga Scorpion und sehen er verschrumpelt aus. Dazu kommt die knallige, pinke Farbe, welche schon von weitem signalisiert: Vorsicht extrem scharf! Abgesehen von der Schärfe hat die Carolina Reaper natürlich auch einen ausgeprägten Geschmack. Die Schoten haben fruchtige Noten, was von der Habanero kommen mag.

    Wie scharf ist die Carolina Reaper Chili wirklich?

    Der Schärfegrad, welche im Guinness Buch der Weltrekorde für die Carolina Reaper eingetragen ist, liegt bei 1.569.300 Scoville und spätere Messungen haben sogar einen Spitzenwert von 2,2 Millionen Scoville ergeben. Nur ganz kurz zum Vergleich: eine Jalapeno hat 2.500-5.000 Scoville, also ist die Carolina Reaper unter Umständen 1000 mal schärfer.

    Der Anbau der schärfsten Chili der Welt

    Bei der Aussaat der Carolina Reaper Samen ist zu bedenken, dass es sehr lange dauern kann, bis der Keimling sprießt. Gebt eure Carolina Reaper Samen also nicht schon nach ein paar Wochen auf, sondern wartet ab! Es ist auch sehr wichtig, dass der Samen in einer feuchten (nicht nassen) Umgebung bei mindestens 25°C eingepflanzt ist. Ansonsten hat die Saat es sehr schwer zu keimen. Wenn man sich eine eigene Reaper Pflanze anbaut, sollte man dies am Besten in einem Pflanztopf tun, welcher für die Pflanze groß genug ist, aber gleichzeitig transportiert werden kann. Das macht Sinn, weil die Früchte der Reaper sehr langsam reifen und man die Pflanze bei Temperaturen unter 12°C lieber an einen sonnigen Platz in der Wohnung stellen sollte, um den Reifeprozess nicht zu verlangsamen. Bei Temperaturen über 12°C kann die Pflanze sehr gut im Freien bleiben.

    Carolina Reaper in der Küche

    Die Schoten der schärfsten Chili der Welt sollte man möglichst nicht pur essen. Wenn man so mutig ist dies doch zu tun, wird vom Züchter empfohlen auf jeden Fall eine Person dabei zu haben, die zur Not Hilfe rufen kann. Natürlich kann man die Chilischoten auch einfrieren und trocknen, um sie haltbar zu machen. Da sie wirklich extrem scharf sind, verwenden die meisten Chili Heads die Carolina Reaper nur zur Herstellung von Hot Sauces mit Spitzen-Schärfegrad.

    Noch ein Tipp: kombiniere unbedingt mal die fruchtigen Carolina Reaper Chilis mit Aprikose. Die Kombination ergibt eine unglaublich leckere Hot Sauce!

    Wichtig zur Sicherheit: Keep away from Children! Durch ihre pinke Farbe sehen die kleinen Schoten nämlich aus wie ein buntes Spielzeug und das könnte fatal enden.